Willkommen auf der Karriereseite von neulandherzer!

Bevor du dich bewirbst, beschreiben wir uns (vorsichtshalber ;-)) ein wenig, damit du weißt, auf was du dich einlässt:


Jobtitel (oder: die Bedeutung von Macht)
Wir haben keine eindeutigen Jobtitel, die eine Hierarchie signalisieren, außer “Geschäftsführer”, da das ein rechtlich bindender Begriff ist. Aber auch diesen Titel verwenden wir nicht in Signaturen oder Visitenkarten oder sonst irgendwo, nur in offiziellen Dokumenten, auf denen die Bezeichnung bindend ist. Auf Visitenkarten kann gerne stehen, was ihr macht, z.B. Konzeption, Projektmanagement oder ähnliches. Aber wir verwenden keine ergänzenden Begriffe wie “Senior”, “Junior”, “Director”.


Begründung: Hierarchie verleiht Macht. Wir setzen bei neulandherzer auf Fähigkeit. Wer etwas am besten kann, bestimmt mehr als die anderen. Wir gehen davon aus, dass bei neulandherzer Menschen arbeiten, die sehr wohl in der Lage sind, die Fähigkeiten von anderen präzise einzuschätzen und das eigene Können entsprechend einzustufen. Aber niemand übt Macht über andere aus. Wir wollen Entscheidungen gemeinsam, konstruktiv und auf der Grundlage von Argumenten treffen. Nicht auf der Grundlage von Hierarchien oder eben “Macht”. Wir möchten keine “Machtspiele”. Wir möchten keine Kultur der Angst, die aus Macht resultiert.


Die Bezeichnungen “Junior” und “Senior” bei den ausgeschriebenen Projektmanagement Jobs dienen lediglich vorab der Differenzierung der Stellenbeschreibungen und helfen den Suchmaschinen.


Wir nehmen an keinen Wettbewerben, Rankings oder Awards teil
Begründung: Rankings/Awards/Wettbewerbe erfordern sehr viel Zeit, Geld und Energie für eine angemessene Teilnahme. Die meisten sind Geldmacherei und unbedeutend. Um also das Award Prestige zu bekommen, muss man an den wenigen bedeutenden – und sehr teuren – Awards teilnehmen. Viele Awards haben aber die Klausel, dass man bei der Verleihung anwesend sein muss, sonst bekommt man den Preis nicht. Damit wird deutlich macht, worum es den Verleihern eigentlich geht: nicht um Qualität, sondern um Einnahmen. Wenn man angefangen hat, mitzumachen und etwas gewonnen hat, dann wird von der Öffentlichkeit genau registriert, wie lange der letzte Award her ist. Wir wären also verpflichtet, immer wieder teilzunehmen, damit die Wirkung “ja, die haben vor ein paar Jahren was gewonnen, aber seitdem läuft es wohl nicht mehr” nicht entsteht.


Noch problematischer ist das bei Rankings, wie z.B. dem http://www.agenturranking.de/ . Wenn man sich hier einbringt, wird jede Seitwärts- oder Abwärtsbewegung negativ konnotiert. Es besteht also der Zwang, aufzusteigen. Da wir nicht planen, riesengroß zu werden, können wir nie “Top” in der Logik eines Rankings werden, das nach Größe und wirtschaftlichen Daten misst. Bei Kreativrankings haben wir keine Chance, weil wir nicht ständig Werke herstellen, die für Kreativrankings zählen, obwohl sie sehr kreativ sind. Das liegt auch daran, dass wir keine reine Internet- oder Werbeagentur sind. Wir sind eine Digital Innovation Agentur und passen nicht vollständig in die Kategorien. Wir können also in keinem Ranking gut sein. Deshalb machen wir auch nicht mit.


Es gibt nur einen Grund, an Awards/Rankings/Wettbewerben teilzunehmen, nämlich PR für neulandherzer, um neue Mitarbeiter zu finden bzw. auf uns aufmerksam zu machen. Aber die genannten negativen Effekte wiegen das nicht auf. Die Guten finden uns auch so.


Mitarbeiter – welche wir nicht wollen
Wir wollen keine Stänkerer, Besserwisser, Nervensägen, Dauernörgler, Schlaumeier, Arschlöcher.


Mitarbeiter – welche wir wollen
Neben der fachlichen Qualifikation sind zwei Fragen für uns wichtig:
– Würde ich mit der Person gerne nach der Arbeit ein Bier oder einen “Äbbelwoi” (oder auch einen Smoothie) trinken gehen?
– Kann ich etwas (Besonderes) von der Person lernen?


Qualität (oder: wann ist das, was wir herstellen, gut genug)
Wir produzieren viele verschiedene Dinge: Filme, Comics, Social Media Posts, Konzepte, Artikel. Wir haben drei Fragen, mit denen wir jedes Werk überprüfen:


– Would I share this?

– Would I use it?

– Do I have a great time with it?*


Dreimal “ja” ist gut. Zweimal “ja” ist nicht gut genug. Bei der Qualität differenzieren wir zwischen der inhaltlichen und der formalen Qualität. Die Fragen gelten für die inhaltliche Qualität. Die formale Qualität ist per se zu beachten (Rechtschreibung, Grammatik, handwerkliche Ausführung des Designs, Bildqualität, Schnitt usw.).


Du bist immer noch am Lesen und hast ein gutes Gefühl? Dann einfach die Jobangebote anschauen oder dich direkt initiativ bewerben. Wir freuen uns auf dich!


Lerneunskennen